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Kinderzuschlag

Ab 1. Januar entfallen beim Kinderzuschlag die oberen Einkommensgrenzen. Dadurch können auch Familien mit etwas höheren Einkommen Kinderzuschlag beziehen. Das Einkommen der Eltern, das über den eigenen Bedarf hinausgeht, wird dabei nur noch zu 45 Prozent angerechnet, statt wie bisher zu 50 Prozent. Bereits zum 1. Juli 2019 stieg der Kinderzuschlag um 15 Euro auf bis zu 185 Euro pro Monat und Kind.

Ab Februar können Familien die Antragsunterlagen auch online ausfüllen. Mit dem KiZ-Lotsen können Familien vorab prüfen, ob ein Anspruch auf Kinderzuschlag überhaupt besteht.

Weitere Informationen unter www.kinderzuschlag.de.

 

Aktuelle Mitteilung zu Corona-Zeiten:

Laut Pressemittelung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend können Eltern mit Verdienstausfällen ihren Anspruch auf Zusatzleistung prüfen.

Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey startet deshalb einen Notfall-KiZ für Familien mit kleinen Einkommen.

Bisher war das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate die Berechnungsgrundlage. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Ab April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten.

Informationen zum Notfall-KiZ finden Sie hier.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.infotool-familie.de und www.familienportal.de .